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Angenommen, jemand will Ihnen eine E-Mail an Ihre mailbox.org-Adresse senden.
Dann kann es passieren, dass die E-Mail bei Ihnen nicht ankommt, sondern der Absender stattdessen immer folgende Fehlermeldung bekommt:

Remote host said: 550 : Recipient address rejected: 
Mail appeared to be SPAM or forged. Ask your Mail/DNS-Administrator 
to correct HELO and DNS MX settings or to get removed from DNSBLs;

Das Problem liegt hier in der Konfiguration des Mailservers, der uns die E-Mail überliefert. Wir prüfen anhand seiner IP-Adresse seinen DNS-Namen. Weiterhin prüfen wir, welchen Wert er bei der Kontaktaufnahme mit unserem Server als „HELO“ (wie für das Simple Mail Transfer Protokoll (SMTP) definiert ist) übergibt. Stimmen diese beiden nicht überein, dann lehnen wir die E-Mail ab. Und das aus gutem Grund: eine Differenz zwischen DNS- und HELO-Namen tritt oft bei Servern auf, die für den Versand von Spammails misbraucht werden.

Laut RFC 2821 (der geltenden Definition des SMT-Protokolls) dient das „HELO“, um den Client (also den Mailserver, der unserem Server eine E-Mail übergeben will) zu identifizieren und sollte darum seinem „Reverse DNS Lookup“ (bei dem aus der IP-Adresse invers der im DNS hinterlegte Domain-Name ermittelt wird) entsprechen.

In Situationen, in denen der Client keinen sinnvollen HELO angeben kann (z.B. aufgrund einer dynamischen IP-Adresse), empfiehlt RFC 2821, stattdessen die IP-Adresse im HELO zu verwenden.

Ursache der Fehlermeldung

Wahrscheinlich gibt der Client als HELO einfach die Absenderdomain der E-Mail, statt seines eigenen Hostnamens an. Das ist zwar nicht verboten, aber weder eine sinnvolle Konfiguration, noch entspricht es den SHOULD-Vorschriften von RFC 2821.

Lösung des Problems

Der Absender der E-Mail, die bei Ihnen nicht angekommen ist, muss sich an seinen E-Mail-Provider wenden (und diesen z.B. bitten, HELO dem Standard entsprechend zu verwenden).
Weder Sie noch wir können dieses Problem beheben.

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